Woher kommen Silberfische? Ursache, Entstehung und Bekämpfung

Woher kommen Silberfische? – diese Frage stellt sich jeder, der mit einem Silberfischbefall in der Wohnung zu kämpfen hat. Die Ursache für Silberfische im Haus ist in den meisten Fällen einfach zu bestimmen. Sobald man weiß, woher die Silberfische kommen, kann man die Ursache beheben und die passende Art der Bekämpfung bestimmen. Deshalb erfahren Sie im Folgenden:

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Woher kommen Silberfische? Entstehung & Ursprung

Silberfische kommen insbesondere in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit (Bad, Küche) vor. Kein Wunder, schließlich haben die Silberfischchen ihren Ursprung in den Tropen und Subtropen.

Eine Temperatur von über 20 Grad und eine hohe Luftfeuchtigkeit sind deshalb für sie existentiell. Silberfische sind Nachtschwärmer: Tagsüber verstecken sie sich in Ritzen und Spalten. Nachts werden sie aktiv und gehen auf Futtersuche. Silberfischchen kommen vor allem dann in unsere Wohnung, wenn sie dort ideale Bedingungen zum Leben und Fortpflanzen vorfinden.

Silberfische (Lepisma saccharina) heißen eigentlich Silberfischchen, denn sie gehören zu der Familie der Wohnungsfischchen (Lepismatidae). Silberfische sind 7 bis 12 Millimeter lange, silbrig glänzende Insekten, die vor allem durch ihr fischartiges Aussehen auffallen.

Um zu verstehen, woher Silberfische kommen, ist es wichtig, deren Entstehung, Ursprung und Vorkommen zu kennen:

  • ➤ Entstehung von Silberfischen: Silberfische entstehen wie der Großteil aller Insekten: Das männliche Insekt befruchtet die Eier des weiblichen Silberfischchens. Die Weibchen legen ihre Eier von April bis August in dunklen Ritzen, Fugen und Spalten ab. Ein Silberfisch-Weibchen legt dabei bis zu 100 Eier. Nach circa zwei bis acht Wochen schlüpfen die Jungtiere, deren Entstehung und Entwicklung von der vorherrschenden Temperatur und Luftfeuchtigkeit abhängt. Der Ursprung von Silberfischen reicht weit in die Vergangenheit: Silberfische sind Urtiere, die seit Millionen von Jahren auf unserem Planeten leben und ihren Verbreitungsschwerpunkt in den Tropen und Subtropen haben. Um Silberfische loswerden zu können, sollte man deren Entstehung vermeiden, indem man Nistplätze abdichtet oder mit einem Silberfischspray* besprüht.
  • ➤ Vorkommen: Silberfischchen sind dämmerungsaktive Insekten, tagsüber leben sie versteckt in dunkeln Spalten, Löchern oder hinter losen Tapeten. Nachts kommen die Kerbtiere aus ihren Verstecken und begeben sich auf Futtersuche. Sie bevorzugen feuchtwarme Orte mit einer Raumtemperatur zwischen 20 und 30 Grad und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 80 bis 90 Prozent. Deshalb sind Silberfische vor allem in Bad, Küche und Heizungskeller anzutreffen.
  • ➤ Ernährung: Silberfischchen werden auch als „Zuckergast“ bezeichnet, denn sie ernähren sich vor allem von zucker- und stärkehaltigen Stoffen: Zucker, Mehl, Grieß und Haferflocken. Aber auch Bucheinbände, Mehlkleister, alte Fotos, Textilien, Hautschuppen, Haare und Hausstaubmilben gehören zu ihrer bevorzugten Nahrung. Kurzum: Silberfische sind Allesfresser. Selbst wenn Silberfische einmal keine Nahrung finden, verhungert ein Silberfischchen noch lange nicht. Hungerphasen von bis zu 8 Monaten können sie problemlos überstehen.

Fazit: Silberfische kommen vor allem dann in unsere Wohnung, wenn sie dort ideale Bedingungen vorfinden: Hohe Luftfeuchtigkeit, ausreichend Nahrung sowie Spalten zum Verstecken und Eier legen. Dieses Wissen ist sehr wichtig, um Silberfische bekämpfen zu können. Es gilt: Woher Silberfische kommen, hängt direkt mit der Quelle beziehungsweise Ursache für Silberfische zusammen.

Silberfische: Ursachen für Befall

1. Zu hohe Luftfeuchtigkeit:

Bevor man Silberfische bekämpfen kann, muss man die Ursache identifizieren, woher die Silberfische kommen. Die Gründe für einen Befall können von Fall zu Fall variieren, die Hauptursache für Silberfischen ist jedoch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit in Bad, Küche oder Schlafzimmer. Silberfische brauchen warme Temperaturen und einen hohen Feuchtigkeitsgehalt in der Luft, um sich wohlfühlen und fortpflanzen zu können. Ein Silberfischbefall ist somit ein Indiz dafür, dass es in Ihrer Wohnung zu feucht ist. Hier ist Vorsicht geboten: Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt die Bildung von Schimmel, daher ist es hier wichtig, der Ursache auf den Grund zu gehen! In den meisten Fällen kann die Luftfeuchtigkeit durch regelmäßiges Lüften bereits stark reduziert und Silberfische so vertrieben werden.

➤ Tipp bei zu hoher Luftfeuchtigkeit: Haben Sie mit einem großen Silberfisch-Befall zu kämpfen, der sich auch durch regelmäßiges Lüften nicht beseitigen lässt, hilft oft nur ein Luftentfeuchter.
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2. Baumängel / Schimmel:

Oft liegt der Ursprung leider tiefer als ein reines Lüftproblem: Silberfische gelten als Indikatoren für Baumängel und / oder defekte Rohre. Eine mangelnde Wärmedämmung bei Altbauten erfordert eine Nachrüstung in puncto Isolierung. Bei zu stark isolierten Neubauten kann die Feuchtigkeit nicht entwichen und begünstigt so Schimmelbildung. Die Folge: Silberfische kommen ins Haus. Auch defekte Rohre sind eine häufige Ursache für Silberfischchen: Hier hilft es, regelmäßig kochendes Wasser in den Abfluss zu gießen.

3. Hygiene & Verstecke:

Neben einer zu hohen Luftfeuchtigkeit ist ein großes Nahrungsangebot eine der gängigsten Ursachen für Silberfische. Silberfischchen fressen vorzugsweiße Essenskrümel, Haare, Hausstaub, Hautschuppen sowie Textilien und Kleber. Finden sie in einem Haushalt genügend Nahrung, vermehren sie sich sehr schnell und belagern bald scharenweise die Wohnung. Da die Silberfische nur nachts aus ihren Verstecken kommen und auf Futtersuche gehen, sollten Sie vor dem Zubettgehen die betroffenen Räume gründlich saugen und wischen. So entziehen sie den Insekten ihre Nahrungsquelle und sie gehen woanders auf Futtersuche.

Häufigste Ursachen für Silberfische:


  • ! Zu hohe Luftfeuchtigkeit

  • ! Zu wenig lüften

  • ! Schimmel

  • ! Baumängel

  • ! Ausreichend Nahrungsquellen

  • ! Genügend Rückzugsorte
Silberfische verstecken sich tagsüber in Ritzen, Fugen, hinter Scheuerleisten und losen Tapeten. In diesen Verstecken legen sie auch ihre Eier. Deshalb gilt: Beseitigen Sie alle möglichen Verstecke für Silberfische:

Woher kommen Silberfische im Bad?

Silberfische kommen im Bad am häufigsten vor. Dort finden sie alles, was sie zum Leben und Fortpflanzen benötigen: Viel Nahrung (Hautschuppen, Haare, Staub), ausreichend Verstecke (Fugen, Abflüsse, defekte Leitungen) und eine hohe Luftfeuchtigkeit durch häufiges Baden und Duschen.

Vor allem die Abflüsse sind eine häufige Ursache für Silberfische im Bad. Silberfische kommen durch Abflüsse von Waschbecken, Dusche und Badewanne ins Bad. Darum ist es ratsam, sie regelmäßig mit Abflussfrei zu reinigen und mit kochendem Wasser durchzuspülen.

Besonders Risse in Fugen von Fliesen und Löcher im Silikon dienen Silberfischchen im Bad gute Verstecke.

Dichten Sie alle Hohlräume mit Silikon ab und setzen sie nachts einen Stöpsel in den Abfluss, damit den Silberfischen der Zugang zum Bad versperrt wird. Nach dem Duschen und Baden sollten Sie lange und ausgiebig lüften – vor allem in einem Bad ohne Fenster!


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Silberfische bekämpfen: Tipps & Prävention

Silberfische können erst effektiv und endgültig bekämpft werden, sobald der Ursprung und Quelle gefunden und behoben wurde. Doch wie wird man die Plagegeister nun endgültig los?

Silberfische können am schnellsten und einfachsten durch Mittel gegen Silberfische beseitigt werden. Im Baumarkt und im Online-Handel gibt es eigens konzipierte Silberfischfallen, Sprays und Köderdosen gegen Silberfische*.

War die Bekämpfung erfolgreich, ist die beste Maßnahme gegen einen erneuten Befall die Prävention. Deshalb nochmal effektive Tipps zur Vorbeugung:

Tipps gegen Silberfische:


  • Woher kommen Silberfische? Quelle finden!

  • Lüften: Stoß- & Querlüften

  • Wäsche im Freien (z.B. Balkon) trocknen

  • Fugen, Löcher, Spalten verschließen

  • Fenster und Balkontüren überprüfen

  • Kein Essen offen stehen lassen



  • Kein Tierfutter über Nacht stehen lassen

  • Regelmäßig Saugen und Wischen (Zitronenwasser!)

  • Bad ohne Fenster: Tür offen stehen lassen

  • Wohnung auf Baumängel überprüfen

  • Wohnung auf Schimmel prüfen

  • Spezielle Mittel einsetzen

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